Monday, 12 February 2018

Kabelsalat

Mit dieser Steckerleiste sind sieben (bis zehn - ich habe inzwischen den Überblick verloren...) Geräte aus dem HiFi / TV / Computer Bereich miteinander verbunden. Es gibt dazu allerdings keinen "Schaltplan". Einmal angeschlossen, sollte man (Frau) daher tunlichst vermeiden, diese Konfiguration zu zerstören. Denn sonst droht der technologische Weltuntergang. Dann funktioniert der Lautsprecher, der CD Spieler oder sonst ein Peripheriegerät nicht mehr. Oder das Licht brennt durch. Oder der Fön gibt seinen Geist auf. Eine Katastrophe von apokalyptischen Ausmaßen jedenfalls.

Bitte nicht berühren!

Die Vermeidung von direktem Kontakt mit dem Objekt bedeutet unweigerlich, dass diese Anordnung  verstaubt. Der Verursacher weist mit Vollendung seines Werkes alle weitere Verantwortung von sich und wird im Übrigen den Staub der kommenden Jahre ignorieren. Kurz: Das gehört zum Gesamtkunstwerk.

Der Mensch ist technisch in der Lage, zum Mond zu fliegen und in die tiefsten Tiefen des Ozeans einzutauchen. Da sollte man doch meinen, dass sich endlich auch mal jemand mit dem Phänomen Kabelsalat auseinander setzt. Schließlich gibt es doch auch Studien zur Untersuchung von Sollbruchstellen bei Spaghetti. Aber wahrscheinlich handelt es sich um ein Problem galaktischer Größe. Bestimmt sind seit Jahren promovierte Knotenforscher bereis dabei, zu versuchen, diesen Gordischen Knoten wissenschaftlich zu durchschlagen.

Als Laie fällt mir am ehesten dazu ein, die Anzahl der Geräte auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren: Wie wäre es mit einem Laptop und einem WLAN-Router? Der Rest fliegt 'raus. Problem gelöst! Das findet der Gatte aber gar nicht zielführend. Falls jemand hier eine patente Lösung parat haben sollte, bitte ich um Vorschläge. 

Monday, 5 February 2018

Wer schreibt, der bleibt (in Erinnerung)?

In ihrem Blog Unruhewerk will Maria Almani wissen, warum wir schreiben und ob es uns bei irgendetwas hilft. Dazu meine Antwort:

Begonnen hat alles 2003. Ich bezeichne mich also mal als Blog-Veteranin. Seinerzeit habe ich ein Online-Tagebuch angefangen, um unsere Auswanderung nach Kanada zunächst für mich selbst zu dokumentieren und im privaten Umfeld von unseren Erfahrungen zu berichten. Aber Auswanderung lag im Trend der Zeit. Da der Kreis interessierter Leser anwuchs und ich mich zeitweise vor Email-Anfragen nicht mehr retten konnte, habe ich das Journal schließlich für die Öffentlichkeit frei geschaltet und die nächsten Jahre über unser Auswandererleben berichtet. Irgendwann wurde ich arbeitslos. Über diese - für mich ganz neue - Erfahrung gab es zunächst einen eigenen Blog, den ich später aber in den Kanada-Blog überführt habe. Während meiner Auszeit fing ich an, mich wieder einem alten Hobby, dem Motorradfahren, zu widmen. Dank dieses Tagebuchs habe ich übrigens viele nette gleichgesinnte Moto-Blogger aus aller Welt kennengelernt, sowohl im virtuellen als auch im realen Leben. Diesen Blog gibt es heute noch, nur ist er inzwischen nicht mehr auf das eine Thema begrenzt, sondern widmet sich auch dem Reisen (auf vier Rädern) und Wandern.

2009 - auf Jobsuche

Über die Jahre habe ich beide Blogs als "Übungsplatz" beibehalten, um im (Sprach-)Training zu bleiben. Irgendwann ging es zurück in die alte Heimat. So schrieb ich (zunächst nur auf Englisch) über die Rückwanderung und Alltagsgeschichten in Deutschland, um so in Kontakt mit meinen Freunden in Übersee zu bleiben. Inzwischen ist dieser Blog allerdings zugunsten meines Reise-Wander-und-Zweirad-Blogs inaktiv. Vor kurzem habe ich die Montagsgeschichten ins Leben gerufen, um den Geschichten einen Platz zu geben, die sonst nirgendwo hinein passen wollen.

So wage ich hier mal die These: Ich schreibe in erster Linie für mich selbst. Meine Blogs sind Orte der Erinnerung. So, wie ich früher in einem Fotoalbum geblättert habe, so "blättere" ich heute in meinen Web-Journalen. Und je älter ich werde, desto wichtiger erscheint es mir, meine Erlebnisse und Gedanken in dieser Form festzuhalten.

Als wunderbarer und höchst willkommener Nebeneffekt des Online-Tagebuchs sei jedoch erwähnt, dass dieses Türen in andere (Gedanken-)Welten zu öffnen vermag, die einem in der realen Welt verschlossen geblieben wären. Man lädt den Leser/die Leserin in sein virtuelles Wohnzimmer ein und erwidert den Besuch. Manchmal kommt es zu Begegnungen im realen Leben und - in besonderen Fällen, mit besonderen Menschen - entwickeln sich aus der Entdeckung von Gemeinsamkeiten sogar neue Freundschaften. Aber das ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden will.

Monday, 29 January 2018

Noch'n Blog?

Ja, ich weiß, ein eher lahmer wenig spektakulärer Titel für einen ersten Eintrag, aber irgendwie trotzdem passend, denn es handelt sich hierbei schließlich nicht um meine erste und einzige Internet-Präsenz. Und für die Dinge, die vom Kontext her nicht in die anderen Blogs passt, gibt's nun eben noch'n Blog.

Warum heißt der Blog "Montags geöffnet"?
Montags habe ich frei, dann nehme ich mir Zeit für mich, zum Spazierengehen, Nachdenken, Nichtstun und manchmal auch zum auch Schreiben.

Und was gibt es hier?
Virtuelle Hausmannskost statt Haute Cuisine. Blog-Eintopf sozusagen. Ich schreibe über das, was mir in den Sinn kommt und mal aus meinem Kopf ‘raus muss. Alltagsgeschichten, Erlebnisse, amateur-philosophische Gedanken oder auch mal Blödsinn.

Und was gibt es hier bestimmt nicht?
Modeberatung, Lifestyle-Trends und Beauty-Anleitungen für die Dame jenseits der Fünf-Null. Nein, auch Katzenvideos, Interiordesign-Ideen und Scrapbooking-Tipps wird man hier vergeblich suchen. Hier wird auch nicht monetarisiert oder kommerzialisiert. Sollte ich also doch mal etwas empfehlen, von dem ich begeistert bin, dann spiegelt das einfach meine ganz persönliche Meinung wider.


Wer schreibt hier? 
Sonja, üfuffzich, etwas übergewichtig und untersportlich, Relikt der Jeans- und Turnschuh-Generation, überzeugte Kurzhaarfrisurträgerin, bekennende Stubenhockerin und zeitweilige Draußengeherin.

Interessen:
Zu viele, um sie hier aufzulisten, aber in diesem Blog finden sie bestimmt ihren Platz.
Was ich besonders mag: Lesen, Bloggen, einfach kochen und essen, Spaziergänge, den Tag auf dem Sofa verlümmeln, Serien aus dem letzten Jahrhundert binge-watchen.
Was ich gar nicht mag: Dinge, die herum liegen; Technik, die nicht funktioniert, wie sie soll; offene Regale mit Staubfängern (Nippes) darauf, und Handarbeit (bin schon so auf die Welt gekommen).

Kabelsalat

Mit dieser Steckerleiste sind sieben (bis zehn - ich habe inzwischen den Überblick verloren...) Geräte aus dem HiFi / TV / Computer Bereich ...